Positionen

Hier findest du Positionen, die die KHG Edith Stein vertritt bzw. denen sie sich anschließt. Viel Spaß beim Lesen.
 

Die Tatsache, dass auch im Raum der Hochschulen Antisemitismus grassiert, fordert die Einrichtungen der Kirche an den Hochschulen heraus, zusammen mit anderen religiösen Gruppierungen und mit allen demokratischen Kräften an den Hochschulen aufzustehen und Antisemitismus jeglicher Art gemeinsam entgegenzutreten. 

Der Bundesverband Katholische Kirche an Hochschulen verurteilt entschieden jeden einzelnen antisemitischen Übergriff im Hochschulraum. Der Vorsitz des Bundesverbandes hält fest, dass Religionsfreiheit und der Schutz der Würde eines jeden Menschen in unserem Land zu den höchsten Gütern zählen, die es zu schützen gilt! Er ruft alle Hochschul- und Studierendengemeinden und Hochschulzentren dazu auf, gemeinsam mit Bündnispartnern an den Hochschulen geeignete Aktionen zu entwickeln, die jetzt, in diesen Wochen, das Eintreten für Religionsfreiheit und Menschenwürde öffentlich erkennbar machen!
 
„Es ist für mich als junge Christin entsetzlich, wahrzunehmen, dass in unserem Land - auch von akademisch gebildeten Mitbürger*innen - antisemitische Übergriffe ausgehen, die die Würde des Menschen mit Füßen treten“, erklärt Anna Kintrup, Theologiestudierende in Münster und Vorsitzende im Bundesverband Katholische Kirche an Hochschulen e.V. „Antisemitismus - egal ob politisch oder einfach nur dumpf rassistisch motiviert - bleibt ein Angriff auf unseren freiheitlichen Staat und auch auf die Freiheit der Religionen in unserem Land! Natürlich ist es in dem dramatischen Konflikt zwischen Israel und der Hamas nicht einfach, sich ein Urteil über Wege zum Frieden zu bilden. Aber an den Hochschulen haben wir die Pflicht, differenziert auf die Dinge zu schauen und dabei immer den Respekt vor den Grundwerten unserer freiheitlich-demokratischen Gesellschaft zu wahren,“ ergänzt Kintrup. „Ich sehe in unseren Hochschul- und Studierendengemeinden und Hochschulzentren ein echtes Potential, um in der jetzigen Situation darauf aufmerksam zu machen, was da auf dem Spiel steht und gegenseitige Achtung und gegenseitigen Respekt zu leben“, hält Helmut Gabel, Hochschulreferent des Bistums Würzburg, fest. „In vielen unserer Einrichtungen gibt es jahrelang gewachsene Beziehungen zu jüdischen und zu muslimischen Studierenden. Auf Bundesebene pflegen wir die Zusammenarbeit in einem interreligiösen Arbeitskreis von christlichen, jüdischen und muslimischen Organisationen. Über diese Kontakte können Zeichen der Solidarität gesetzt werden. Wir können uns Christ*innen mit den anderen Religionsgemeinschaften verbünden im Einsatz für Menschenwürde und Religionsfreiheit,“ ergänzt er. „Gemeinsam mit allen demokratischen Kräften an den Hochschulen müssen wir jetzt deutlich machen: Antisemitismus hat im Raum der Hochschulen keinen Platz!“ 
 

Link-Pinnwand

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Initiative "Mein Gott diskriminiert nicht!"
 
#OutinChurch - Für eine Kirche ohne Angst: 
 
Katholisch ohne Angst